Hey, da kann ich ja noch fast mithalten!
Angefangen hat mein Flughobby mit einem Twinstar, den mir der Händler empfohlen hatte. War ein nettes Flugzeug, da es mein erstes Flugzeug war, war ich mit dem Querruder leicht überfordert. Nach rund 5 Flügen verendete der erste TS dann in einem Baum, da der unerfahrene Pilot die Distanz unteschätzt hatte.
Das war (wenn ich mich recht erinnere) mein zweiter Twin-Star.
Nach rund 30 Flugsekunden haben sich in ordentlicher Höhe über dem Flugplatz in Kraiwiesen beide Flügel zusammengeklappt. Die erfahrenen Flieger hatten den Fehler schnell gefunden, ich hatte die Holz-holme mit einigen kleinen Tropfen Epoxy-kleber eingeklebt, da ich nicht wusste, das die Holme eine solch tragende wirkung haben.
Ich hatte es dann mit den Styros satt, also kaufte ich mir einen kleinen 2-Achssegler - den Graupner Perdo.
Bei viel Wind war er wirklich extrem spaßig zu fliegen, ausserdem war es angenehm auch einmal kurz wegsehen zu können, ohne den Flieger gleich den Maulwürfen opfern zu müssen. Bei viel Wind konnte man ihn auch buchstäblich um die Kurven pfeifen lassen.
Nach immerhin rund 70 Flügen riss ihn allerdings eine starke Windböe "auf den Boden der Tatsachen".
Hier habe ich ein kleines Video davon ausgegraben.
Daraufhin bekam ich den Realflight G2 Flugsimulator geschenkt und flog damit Tag und Nacht auf dem PC herum.
Das nächste Modell wurde also ein Zagi, von dem ich leider weder Fotos noch Videos habe. Das Teil ist praktisch unzerstörbar, unglaublich!
Später bekam der Zagi einen eher milden Brushless-Motor (Phasor 15/4) verpasst, ging aber schon recht flott ab.
Nachdem ich den Zagi gemeistert habe, suchte ich mir einen Multiplex Twinjet aus. Ein geniales Teil - billig, einfach zusammenzubauen, schnell und spaßig. Mueller kann sich sicher noch an den Jungfernflug damit erinnern.
Irgendwann im Sommer werde ich die Flieger dann wieder ausgraben, bei dem Wetter macht das Fliegen ja nicht wirklich Spaß.