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  #1  
Alt 02.02.2007, 22:48
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Standard HiMoto Viper XST Monstertruck

Hier seht ihr mal mein neusten Kauf. Es ist ein HiMoto Viper XST Monstertruck mit einem .18 Japan Infinity Motor. Dieser MT ist eine Weiterentwicklung des Tyrannosaurus / Eldorado, wo so gut wie alle schwächen beseitigt wurden:








Hier noch die Produktseite des MT´s von HiMoto:

http://www.himotoracing.com/product/...06/details.php
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  #2  
Alt 03.02.2007, 00:05
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Hi Chef.
Bist ja auch hier im Forum vertreten ^^.
Wie ich ja schon ma gesagt habe is echt nen schickes Teil. Unbedingt Bericht erstatten!

MFG VVulf
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  #3  
Alt 03.02.2007, 12:46
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mueller mueller ist offline
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Schaut nicht schlecht aus - bin schon auf Deinen Erfahrungsbericht gespannt!

rgds,

mueller
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  #4  
Alt 03.02.2007, 16:10
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Zitat:
Zitat von mueller
Schaut nicht schlecht aus - bin schon auf Deinen Erfahrungsbericht gespannt!

rgds,

mueller
Hier mal eine Zusammenfassung von dem, was ich in meinem Forum schon geschieben hatte + neues:

Teil1: Erster Eindruck und der Aufbau des MT´s

Die Qualität des MT´s ist auf den ersten Blick schon mal sehr gut. Alles ist sauber verarbeitet und fachgerecht zusammengebaut. Durch das Pivot Ball System sieht nun auch im gegensatz zum Vorgängermodell Tyrannosaurus b.z.w. Eldorado die ganze Radaufhängung richtig stabil aus. Die Bodenfreiheit ist duch die 12,5cm großen und 7cm breiten Reifen mit 6cm vollkommen ausreichend. Leider sind die Reifen nach meinen geschmack im verhältnis zur Karosserie etwas zu schmal geraten. Die Reifenmaße sind aber leider üblich bei den 1:10er Monstertrucks.

Der Platz auf dem Chassis für ein späteren Tuning-Motor mit 3,5ccm müßte vorhanden sein, da man beim jetzigen 3ccm noch 5mm platz hinter dem Seilzugstartergehäuse hat.

Der Monstertruck besitzt wie zu erwarten war 12mm sechskant Felgenmittnehmer aus Alu, die sage und schreibe 20mm lang sind und mit je 2 Imbus-Mardenschrauben gesichert. Somit dürfte das spätere Reifentuning (mit einem 12 zu 14mm Sechskantadapter) kein Probleme dar stellen.

Der komplette Monstertruck ist Kugelgelagert und mal abgesehen vom Hauptzahnrad, das aus Plastik ist, sind die restlichen Getriebezahnräder aus Metall. Die Differentiale, wo ebenfalls alle Zahnräder aus Metall sind sind in 1:10er größe gehalten, so wie die Antriebsknochen. Das Getriebe ist an der Seite des Motos leider offen, da das Hauptzahnrad zur hälfte in das Getriebe reicht.

Hier mal ein Scan des Diff- und Getriebeaufbaus aus der Anleitung als PDF:

http://www.track-sau.de/Viper_XST_-_...d_Getriebe.pdf

Der Moto ist ein 3ccm Team Infinity .18 mit knapp 2,4PS laut Hersteller und soll den MT angeblich auf über 60mph beschleunigen.

Die 27Mhz Pistolen-Fernsteuerung mit Empfänger wird von Futaba für HiMoto hergestellt und ist daher von der Quallität her bestens. Sie besitzt alles nötige zum einstellen wie Servorichtung, Trimmung u.s.w. und weist sogar eine Ladebüchse auf. Der einzige Nachteil ist halt die 27Mhz AM. Die FB und der Empfänger arbeiten aber ohne Probleme und finden in der großen RC-Box des MT´s zusammen mit dem Akku reichlich Platz.

Als Lenkservo dient ein Doppel Kugelgelagerter TowerPro Servo mit bis zu 6,5kg Stellkraft, das mehr als ausreichend ist und Lenkbewegungen im Stand sind ohne Probleme und verzögerungen möglich.

Hier die genauen Daten des TowerPro SG-5010 Servos:

Doppelt Kugelgelagert
Dimension: 40mm x 20mm x 38mm
Gewicht: 41g
Stellgeschwindigkeit 6,0V 0,16sec / 60Grad - 4,8V 0,19sec/60Grad
Stellkraft: 6,5 kg / cm (6 Volt) - 5,2 Kg/cm (4,8 Volt)
Operating Voltage: 4,8~7,2V
Kunststoffgetriebe
Kabellänge 30 cm
Stecker kompatibel zu JR / Graupner
Servohebel kompatibel zu Futaba

Der Gas- / Bremsservo ist ein HiSpeed H3003 mit ebenfalls bis zu 6,5kg Stellkraft aber ohne Kugellager und zählt zu den Standart-Servos.. Mehr Infos waren leider über diesen Servo nicht zu finden. Bringt aber den MT ohne Probleme zur Vollbremsung.

Kleinteile wie z.b. Einstellclipse für die Stoßdämpfer u.s.w. sucht man allerdings vergebens. Da ist leider nichts der schicken Verpackung beigepackt.

In der Anleitung ist fast alles vorhanden was man braucht, inkl. einer bebilderte E-Teileiste mit Bestellnummern, komplette Expansionszeichnung des MT´s, Aufbau des Getriebes, der Diffs, des Motor und der Stoßdämpfer u.s.w.. Leider fehlt darin jeglicher Hinweis zum einlaufen und einstellen des Motors, was besonders den Anfänger schnell zum verhängnis werden kann. Da ist also noch nachbesserung erforderlich. Die komplette Anleitung ist auf Englisch, aber auch leute wie ich die nicht so viel Englisch können, kommen mit dieser zurecht.

Fazit: Der erste Eindruck vom Gesamtbild des Viper XST Monstertrucks ist auf jeden fall besser als es darmals bei der Track-Sau war. Sieht einfach Geil aus die Viper XST und die verarbeitung ist sehr gut.


Teil 2: Einlaufen des Motors und der Praxis-Test

Kommt in ein paar Tagen
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  #5  
Alt 03.02.2007, 21:28
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Danke für den Zwischenbericht!

rgds,

mueller
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  #6  
Alt 19.02.2007, 18:56
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Teil 2: Einlaufen des Motors und der Praxis-Test

So, heute habe ich angefangen den Motor einlaufen zu lassen. Nach dem ich allerdings vergessen hatte den Monstertruck an zuschalten, war der Vergaser des Motors leider auf Vollgas und beim ersten Startversuch und nach nur zwei mal ziehen am Seilzugstarter startete der Motor direkt für 2 bis 3 Sekunden auf Vollgas. Habe aber sofort reagiert und ihn abgestellt.

Der Motor hatte dieses zum Glück ohne Schaden überstanden. Na ja, dachte ich mir... ist ja noch mal gut gegangen.

Nun erstmal den MT angeschaltet und los ging es mit dem zweiten Versuch:

Nach dem ich alles am Motor kontrolliert habe sprang der Motor nach dreimaligen ziehen sofort wieder an und schnurrte ruhig im Standgas der Grundeinstellung ohne auszugehen. Den ersten Tank habe ich ihn dann auch erstmal im Standgas durchlaufen lassen.

Nach dem Abkühlen des Motors ging es nun ans eigentliche einfahren. Also Aufgetankt und los ging es in Schritttempo, wo der Motor ebenfalls keinerlei mucken machte und beim ersten bis zweiten Zug am Seilzugstarter immer ruhig durchlief. Mit jeden weiteren Tank wurde es dann etwas schneller. Zur Zeit bin ich bei Halbgas mit leichten Gasstößen angelangt und der Monstertruck ist jetzt schon wesentlich schneller als z.b. die Track-Sau, die ja schon nicht Grad langsam ist.

Leider schaffte er nie den kompletten Tank leer zu fahren und ein bisschen blieb immer im Tank, da der Tankdeckel nicht ganz dicht ist. Daher spritzt auch ein bisschen Sprit beim Fahren aus dem Tank und versaute ein wenig das Chassis. Der Fehler liegt, wie ich eben festgestellt habe an der Gummidichtung die nicht ganz sauber Montiert wurde. Den Tankdeckel muss ich also mal zerlegen und neu zusammen bauen.

Vom leicht undichten Tankdeckel mal abgesehen ist der Himoto Viper XST bis jetzt einer der besten MT´s die ich jemals eingefahren habe. Der Team Infinity .18 Motor sprang nach maximal 3 Zügen an, ohne irgendwelchen Schwierigkeiten und lief sofern noch Druck im Tank war durch.

Wenn ich den Tank dicht bekommen habe, wird der Einlaufprozess fertig gestellt.
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  #7  
Alt 19.02.2007, 19:44
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Na das klingt doch sehr gut. Aber die kleinen Montierfehler kennen wir ja alle leider . Viel Spaß noch mit deinem MT .

MFG VVulf
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  #8  
Alt 20.02.2007, 03:07
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Kleiner Nachtrag zu später Stunde:

Das das Chassis voller Sprit war, lag nicht nur an dem Tank. Der Spritschlauch hatte auch ein fast 2mm großes Loch, das warscheinlich durch das Hauptzahnrad verursacht wurde.
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  #9  
Alt 10.03.2007, 22:53
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So weiter gehts ....


Nach dem ich ein neuen Spritschlauch eingebaut und den Tank einigermaßen dicht bekommen habe, konnte ich nun die Einlaufphase ohne Probleme beenden.

Nun gings es los mit den richtigen fahren und es wurde alles Ausprobiert von Sprüngen, zwangsläufige Überschläge bis hin zur Kiesgrube. Zur Sicherheit wurde aber vorher das Loch in der Chassiplatte unterm Getriebe mit gewebeband abgeklebt, so lange ich noch eine Abdeckung gebastelt habe.

Was soll ich noch sagen, er fäht sich einhach super macht bis jetzt keine großartigen Probleme und ein höllen Spaß. Er erreicht außerdem eine sehr hohe Geschwindigkeit, so das alleine die meisten 1:8er MT´s alt aussahen. Nun hat er knapp 3 Liter Sprit durch und bis auf den undichten Tank und den undichten Stoßdämpfer am Anfang gibts nichts zu bemängeln.

Der Tank muß aber noch komplett ausgetauscht werden, das mache ich aber erst wenn die ersten Tuningteile kommen. Der E-Starter ist z.b. schon bestellt.

Positive / Negative Wertung:

+ Sehr günstig
+ Sehr hohe Geschwindigkeit
+ Gute verarbeitungsqualität
+ Sehr gute Optik
+ 3ccm Infinity Motor, der auch sehr gut für Anfänger geeignet ist!
+ Starke Servos

- Kleinere Mängel am RTR Zusammenbau (ein Stoßdämpfer und Tankdeckel falsch zusammengebaut)
- Lange Wartezeiten wenn ein E-Teil nicht auf Lager beim Händler ist
- Fernsteuerung nur im 27Mhz Band
- Tuningteile sind noch extrem teuer zur Zeit!

End Fazit:

Der Himoto Viper XST ist ein sehr guter Monstertruck, der auch für den Anfänger geeiget ist. Hatte aber hier und da am Anfang kleine Mängel wie z.b. ein undichten Stoßdämpfer (wurde falschen zusammenbau) und einen undichten Tankdeckel.

Besonders die zahlreichen kleinen Verbesserungen im gegensatz zum Vorgängermodell "Eldorada" wie z.b. die Pivot Ball Suspension und die größeren Reifen machen den Viper XST nun sehr viel stabiler und geländetauglicher. Es macht einfach ein irren Spaß damit duch die gegend zu kurven und die 1:8er MT´s abzuhängen.

Mann sollte aber vor der ersten Fahr umbedingt alle Schrauben nachziehen und darauf achten, das der Spritschlauch nicht am Hauptzahnrad kommen kann.

Gesamtwertung: 8 von 10 Punkte
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